Solarstrom vom eigenen Dach nutzen ist intelligent

  • …weil Sie mit selber produziertem Strom aus erneuerbaren Energien die Umwelt schonen
  • …weil Sie unabhängig von steigenden Strompreisen und Grosskonzernen bleiben
  • …weil Sie Ihre Photovoltaikanlage auf diese Art wirtschaftlich betreiben können
  • …weil dezentrale Stromproduktion und -Verbrauch das Stromnetz entlasten

 

Wir sind spezialisiert auf die intelligente Nutzung des eigenen Solarstromes und möchten Ihnen zum Thema “Smart Energy” Interessantes und Neues aufzeigen.

 

Einmalvergütung (EIV) und Wirtschaftlichkeit

Es gibt zwei Gründe, weshalb Anlagenkonzepte – die einen möglichst hohen Eigenverbrauchsanteil des eigenen Solarstromes anstreben – heute in den meisten Fällen die wirtschaftlichste Variante sind:

Erstens sind die Preise von Photovoltaikanlagen in den letzten Jahren massiv gesunken. Im Vergleich zum Jahre 2010 kosten Anlagen heute nur noch einen Drittel oder sogar noch weniger.

Zweitens gibt es seit April 2014 für Anlagen in der Leistungskategorie von 2 bis 30 kWp (ca. 200m2) ein neues Förderprogramm; die sogenannte Einmalvergütung (EIV). Hier bekommt der Anlagenbesitzer einen Investitionsbeitrag in der Höhe von 30 Prozent einer Referenzanlage.

Das führt dazu, dass der selbst produzierte Strom vom eigenen Dach (inkl. Investitionsbeitrag der Einmalvergütung) heutzutage nur noch zwischen 10 und 18 Rappen pro kWh Strom kostet (Vergleiche: Hochtarif der Elektrizitätsversorger im Mittel 20 Rappen pro kWh).

Da viele Elektrizitätsunternehmen lediglich den gesetzlich verpflichteten Minimalpreis von 6 bis 8 Rappen pro kWh abgenommenen Solarstrom bezahlen, lohnt es sich, möglichst viel von der selbst produzierten Energie selber zu verbrauchen.

 

Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV)

Bis vor kurzem war die kostendeckende Einspeisevergütung das beliebteste Förderprogramm der Schweiz. Hier bekommt man pro eingespeiste kWh Strom für 20 Jahre einen angemessenen Einspeisetarif vergütet. KEV-Anlagen speisen in der Regel den gesamten produzierten Strom ins Netz ein.

Die KEV hat mittlerweile mit sehr langen Wartelisten zu kämpfen. Meldet man sich heute bei der KEV an, ist es äusserts ungewiss, ob man jemals einen positiven Bescheid bekommen wird. Falls Sie sich also nicht schon seit längerem bei der KEV angemeldet haben, empfehlen wir Ihnen, dem Thema Eigenverbrauch besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

Dies gilt auch für Photovoltaikanlagen ab 30 kWp, welche nicht mehr vom Förderprogramm Einmalvergütung profitieren können.

Grössere Photovoltaikanlagen auf Bürogebäuden sind deshalb rentable, weil die Solarstromproduktions- und Verbrauchskurven gut übereinstimmen. Zudem sind die Stromtarife von Dienstleistungsunternehmen, verglichen zur Industrie, noch relativ hoch.

Weiter lohnen sich Photovoltaikanlagen auf Mehrfamilienhäuser, weil hier den ganzen Tag Strom verbraucht wird und der Strombedarf im Verhältnis zur Dach- und Anlagengrösse hoch ist.

 

Intelligente Nutzung des eigenen Solarstromes

Man kann den eigenen Solarstrom auf drei Arten selber verbrauchen:

  • Man speichert den Strom und braucht ihn dann, wenn er benötigt wird
  • Man verbraucht den Strom zeitgleich zur Produktion
  • Man kombiniert beide Varianten

 

Bei der ersten Variante benötigt man ein Speichersystem. Die heute erhältlichen Systeme sind technisch ausgereift und in letzter Zeit auch bedeutend günstiger geworden. Dieser Trend wird sich in nächster Zeit noch verstärken. Zudem gibt es die ersten Elektroautos, welche bidirektionales Laden ermöglichen und somit dazu dienen, Produktions- und Verbrauchsschwankungen im Haushalt auszugleichen.

Bei der zweiten Variante versucht man mittels intelligenter Steuerung die flexiblen Verbraucher dann laufen zu lassen, wenn genügend Strom vom eigenen Dach vorhanden ist. Es gibt zum Beispiel Solaranlagen, welche mit der Wärmepumpe kommunizieren können. Scheint die Sonne, schaltet sie die Wärmepumpe in den forcierten Betrieb und heizt den Wärmespeicher über die Solltemperatur. Der ökologische Strom wird in Form von Wärme gespeichert.

Bei dieser Variante liegt die Herausforderung in den Kommunikationsschnittstellen, so dass zum Beispiel eine Waschmaschine oder eine Wärmepumpe über die Solaranlage und dessen Energiemanagementsystem überhaupt angesteuert werden kann.

Ein modernes Energiemanagementsystem verfolgen in der Regel folgende Priorisierung des Verbrauches von vorhandenem Solarstrom:

  • Zeitlich unflexible Verbraucher (z.B. Kochherd, Haushaltgeräte, Beleuchtung, Fernseher, etc.)
  • Zeitlich flexiblere und zuschaltbare Verbraucher (z.B. Waschmaschine, Geschirrspüler, Elektroauto, etc.)
  • Zeitlich flexible und zuschaltbare Verbraucher für die Wärmeproduktion (z.B. Wärmepumpe, Elektroboiler, Elektroeinsatz etc.)
  • Speicherbatterien (falls vorhanden).
  • Überschusseinspeisung ins Netz

 

Mit solchen Steuerungen lassen sich 50 Prozent oder mehr des Solarstromes selber verbrauchen und die eigne Solaranlage wirtschaftlich betreiben.

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