Solarstrom vom eigenen Dach nutzen ist intelligent

  • …weil Sie mit selber produziertem Strom aus erneuerbaren Energien die Umwelt schonen
  • …weil Sie unabhängig von steigenden Strompreisen und Grosskonzernen bleiben
  • …weil Sie Ihre Photovoltaikanlage auf diese Art wirtschaftlich betreiben können
  • …weil dezentrale Stromproduktion und -Verbrauch das Stromnetz entlasten

 

Wir sind spezialisiert auf die intelligente Nutzung des eigenen Solarstromes und möchten Ihnen zum Thema “Smart Energy” Interessantes und Neues aufzeigen.

 

Eigenverbrauch

Photovoltaikanlagen werden heutzutage im Eigenverbrauch betrieben. Eigenverbrauch von Solarstrom bedeutet, dass der durch die Solaranlage selbst erzeugte Strom direkt vor Ort genutzt und nicht ins öffentliche Stromnetz eingespiesen wird.

Das hat damit zu tun, dass die Gestehungskosten für Solarstrom in der Regel günstiger sind als die Stromtarife vom Elektrizitätswerk. Hingegen liegen die Vergütungsstarife der Elektrizitätswerke für den Solarstrom in der Regel unter den Gestehungskosten. Anlagebetreiber möchten deshalb, dass möglichst viel Solarstrom direkt vor Ort verbraucht wird. Mit den dadurch entstehenden Ersparnissen an Strombezugskosten können sie die Photovoltaikanlage amortisieren.

 

Intelligente Nutzung des eigenen Solarstromes

Man kann den eigenen Solarstrom auf drei Arten selber verbrauchen:

  • Man speichert den Strom und braucht ihn dann, wenn er benötigt wird
  • Man verbraucht den Strom zeitgleich zur Produktion
  • Man kombiniert beide Varianten

 

Bei der ersten Variante benötigt man ein Speichersystem. Die heute erhältlichen Systeme sind technisch ausgereift und in letzter Zeit auch bedeutend günstiger geworden. Dieser Trend wird sich in nächster Zeit noch verstärken. Zudem gibt es die ersten Elektroautos, welche bidirektionales Laden ermöglichen und somit dazu dienen, Produktions- und Verbrauchsschwankungen im Haushalt auszugleichen.

Bei der zweiten Variante versucht man mittels intelligenter Steuerung die flexiblen Verbraucher dann laufen zu lassen, wenn genügend Strom vom eigenen Dach vorhanden ist. Es gibt zum Beispiel Solaranlagen, welche mit der Wärmepumpe kommunizieren können. Scheint die Sonne, schaltet sie die Wärmepumpe in den forcierten Betrieb und heizt den Wärmespeicher über die Solltemperatur. Der ökologische Strom wird in Form von Wärme gespeichert.

Bei dieser Variante liegt die Herausforderung in den Kommunikationsschnittstellen, so dass zum Beispiel eine Waschmaschine oder eine Wärmepumpe über die Solaranlage und dessen Energiemanagementsystem überhaupt angesteuert werden kann.

Ein modernes Energiemanagementsystem verfolgen in der Regel folgende Priorisierung des Verbrauches von vorhandenem Solarstrom:

  • Zeitlich unflexible Verbraucher (z.B. Kochherd, Haushaltgeräte, Beleuchtung, Fernseher, etc.)
  • Zeitlich flexiblere und zuschaltbare Verbraucher (z.B. Waschmaschine, Geschirrspüler, Elektroauto, etc.)
  • Zeitlich flexible und zuschaltbare Verbraucher für die Wärmeproduktion (z.B. Wärmepumpe, Elektroboiler, Elektroeinsatz etc.)
  • Speicherbatterien (falls vorhanden).
  • Überschusseinspeisung ins Netz

 

Mit solchen Steuerungen lassen sich 50 Prozent oder mehr des Solarstromes selber verbrauchen und die eigne Solaranlage wirtschaftlich betreiben.

Möchten auch Sie den unabhängigen, umwelt- und kostenbewussten Weg in die Zukunft gehen? Der heutige Zeitpunkt ist ideal und die Technik vorhanden.